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Der kürzeste Weg

Charlotte hat den Tankstop dazu genutzt, den netten Tankwart nach dem besten Weg nach DE zu fragen. Es gibt derer zwei, den einen über St. Moritz, den anderen über den Splugi-Pass. Ersterer ist deutlich länger, Letzterer kürzer, aber kurviger. Aber nicht schwer zu fahren. Also war die Wahl einfach: Splugi sollte es sein. Wir also los. Kurz vor Beginn mit dem Aufstieg stand da noch so ein Hinweisschild: Verboten für LKW länger als 5m. Wir sind nur ein bisschen länger. Weiter. Direkt schon eine Kurve. Die war noch harmlos, wie ich später erfahren sollte. Die Straße wurde immer enger, es ging echt steil hoch, so dass ich teilweise im ersten Gang um die Kurven musste. Einmal musste ich ein paar Zentimeter zurück setzen, weil ich sonst mit der Nase im Fels gegangen hätte. Und dann diese kleinen Tunnel! Von der gleißenden Sonne darein - schlecht beleuchtet und ich auch noch mit Sonnenbrille auf der Nase. Ich fuhr wirklich blind. Charlotte neben mir hat die Vollkriese gekriegt. Auf der einen Seite absolut schön, auf der anderen ganz nah am Abgrund. Buchstäblich, denn Leitplanken gibt's da nicht. Manchmal nur so läppische Holzgerüste. Oben angekommen mussten wir den ganzen Weg auch wieder runter. Oha. Aber, das ging ganz gut. Ich glaube, gegen 15.00 sind wir in Lindau angekommen. In der vollen Hitze von 33 Grad!!! Auf dem Campingplatz haben wir den letzten Stellplatz ergattert. Wir sind mit Abstand immer die Kleinsten, werden jedoch am meisten bestaunt. So kommen wir immer wieder mit Leuten ins Gespräch, auch WoMoBil- Besitzer möchten oft gerne mal reinschauen und fragen uns nach unseren Erfahrungen. Eins ist jedenfalls sicher: mit so riesigen Schiffen hat man vielleicht mehr Komfort, aber weniger Spielraum, wenn es um die Streckenauswahl geht. Den Splugi-Pass werden die nie sehen! . . ...
21.7.16 09:02


Spontane Abreise

Da Charlotte wirklich den ganzen Rücken und auch die Füße zerstochen hat und sie gar nicht mehr laufen konnte (kein Schuh auf die Stiche), haben wir schweren Herzens beim Frühstück beschlossen, alles zusammen zu packen und direkt los zu fahren. Der Tag versprach außerdem, noch heißer zu werden, als die vorherigen. Die Auffahrt in die Berge sollte Linderung auf allen Ebenen bringen. Innerhalb von zwei Stunden war unser Kram verstaut. Inzwischen haben wir ja eine bewährte Packordnung 😉 ! Gegen 11.15 ging es los. Luna hat sich noch tränenreich von Andrea verabschiedet, der Mama von ihrem Kurschatten Rocky. Rocky hingegen findet Luna zu temperamentvoll. Trotz seiner zwei Jahre ist er nicht sehr verspielt. Wir mussten noch tanken. Kein Problem, rauf auf Tankstelle ⛽ mit nettem Tankwart. Cool ausgestiegen (war schon schwer bei der Hitze) und den Tankdeckel aufgedrückt. Es gibt keine Verriegelung. Tankdeckel rührt sich nicht. Charlotte, nichts ahnend auf dem Beifahrersitz. Der nette Tankwart sieht, dass was nicht stimmt und kommt auf mich zu. Charlotte weiss inzwischen, was los ist und ist auch ausgestiegen. Fluchend. Der nette Tankwart mit den goldenen Händen öffnete mit zwei drei Drückern die Klappe. Das Auto wollte nicht weg, denn es wußte, was auf es zukommen wird.
21.7.16 07:39


Einkaufen

Klingt banal. Aber da ich noch nie in Italien war, habe ich hier auch noch nicht eingekauft. Samstag war es also soweit. Kurz vor Ladenschluss bin ich in einen Centro Commerciale. Charlotte hat draußen im Auto gewartet, ich wollte nicht, dass Luna bei der Hitze alleine im Auto bleibt. Ich hatte ja keine Ahnung, was mich erwartet. Ein riesiges Einkaufszentrum mit zig Geschäften und einem Labyrinth von Gängen. Es fing aber schon damit an, dass ich mit meinem Einkaufswagen einen Weg ins Innere finden musste. Überall Kopfsteinpflaster und Treppen. Also bin ich durch ein Tor rein in die Tiefgarage, da gab es einen Aufzug. Netterweise hat ein weiterer Mitfahrer den richtigen Knopf gedrückt und ich hielt tatsächlich in der Ladenpassage. Ich wußte nur den Namen: Iperial. Gut, daß es Schilder gibt, von denen hingen reichlich unter der Decke. Nur nicht ablenken lassen und immer weiter. Nach 5 Minuten strammen gehens hatte ich mein Ziel erreicht. Doch jetzt ging es erst richtig los. Das Toilettenpapier konnte ich in der Hygieneabteilung nicht finden. Das gab es auf einmal durch den ganzen Laden bei den Putzsachen. Wein gibt es nur in Flaschen ab 1 Liter. Sonst 1,5 Liter und aufwärts. Alkoholfreies Bier gibt's gar nicht. Jedenfalls habe ich es nicht gefunden. Vielleicht stand es ja beim Saft? Aber da war ich nicht. Egal. Dann eben mit. Leffe hätte ich auch kaufen können, das habe ich aber zuhause. Es gab noch eines mit nem Typen drauf, der sehr tirolerisch aussieht. Das muss mit. Insgesamt habe ich alles gefunden, bis auf Brot. Vor lauter Sucherei habe ich das vergessen, aber ich hatte auch keines gesehen. Nun stellt sich natürlich die philosophische Frage: Vergessen weil nicht gesehen oder weil nicht gesehen vergessen? An der Kasse wurde ich Unverständliches gefragt. Damit hab ich seltsamerweise nicht gerechnet und war etwas perplex. Die Dame war so nett und hat mir den Betrag auf dem Display gezeigt. Fertig. Doch wie nun die Trophäen zurück zum Auto bringen? Auf dem Hinweg konnte ich mir das eine oder andere Geschäft merken. Ich bin dann irgendwie zurück in der Hoffnung, daß sich diese Wegpunkte freiwillig zu erkennen geben. Es tat sich nichts. Hatte ich mich tatsächlich verlaufen??? Dann ein Kika Laden, ich war richtig, kurz darauf mein Fahrstuhl Nr. 8, das hatte ich mir gottseidank gemerkt. Schnell da rein und runter, raus aus dem Parkhaus, zu Charlotte und unserem Auto. Charlotte wollte mich schon als vermisst melden. Ich glaube, ich war so eine Stunde drinnen. Jedenfalls kenne ich mich nun in dem Laden aus.
19.7.16 23:07


Mückenplage

Diese Viecher verschonen selbst Luna nicht. Überall wo wenig Fell ist, setzen die Blutsauger sich hin. Auch Charlotte ist total gestochen. Mich lassen die Viecher weitestgehend in Ruhe. Mein Blut scheint nicht mückenkompatibel zu sein. Die vorhandenen Stiche schmiere ich mit meiner Spucke ein (klingt ekelig, hilft aber) und ignoriere sie dann. Je nach Größe klappt es mehr oder weniger gut. Aber oft sind die Stiche am nächsten Morgen kaum noch zu erkennen. Leider haben wir die Möglichkeit von massiven Mückenattacken nicht vorhergesehen und somit ist die ApresMückenstichSalbe zu Hause geblieben. Morgen sind wir noch hier und machen eine Tour ins Gebirge, da ist es nicht so heiß. Heute war es bestialisch. Selbst Charlotte hat zugegeben, dass über 30 Grad im Schatten heftig sind und voll auf den Kreislauf gehen. Morgen Abend werden wir dann das Wichtigste zusammen packen und Donnerstag früh aufbrechen, um nach Hause zu fahren. Immerhin soll da auch der Sommer ausgebrochen sein.
19.7.16 22:04


Gestern Abend

Als die Sonne hinter den Bergen versank, haben wir uns noch mal aufgemacht, eine einsame Bucht zu finden. Also wurde alles verstaut, der Popup Camper zusammen geklappt und Charlotte hat mir den Weg gezeigt. Leider haben wir die Bucht nicht gefunden, aber dafür wieder so einen knallharten Typen getroffen, der so eben mal über Nacht 200km von Lindau aus durch die Alpen geradelt ist. Dafür hat er 14 Stunden gebraucht und wirkte total entspannt. Wir dachten, er wollte gerade aufbrechen, aber nein, er war gerade angekommen. So langsam komme ich mir wie ein Camper-Weichei vor. Boa die Mücken fallen uns nun an und das scharenweise,ich muss mich jetzt mal mit Autan einreiben.
19.7.16 21:22


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